Das Zauberwort für den Erfolg: Transparenz!

Projektbesprechung mit (v.l.n.r.) Sir Max, Agrarbeamter - Jochen Binikowski, Projektinitiator - Elmer Orfanel, Manager unserer Demo-Farm - Roger Labanon, Mitarbeiter des Bürgermeisters

Ein begünstigter Kleinbauer quittiert den Erhalt von Saatgut und Dünger

Erfolgreiche private Projekte, von denen "kleine Leute" profitieren, laufen oftmals Gefahr von Politikern vereinnahmt zu werden. Die Versuchung ist groß, im Wahlkampf daraus Kapital zu schlagen und/oder wohlwollende Unterstützung von Schmiergeldzahlungen abhängig zu machen.

Dagegen gibt es unserer Meinung nach nur eine wirksame Strategie, und die heißt völlige Transparenz!

Sobald die Testphase des Projektes abgeschlossen ist werden wir die komplette Buchhaltung zeitnah im Internet veröffentlichen. Dann kann jedermann sehen welcher Farmer wann wieviel erhalten hat und wie das mit den Rückzahlungen im Einzelfall gelaufen ist.

Wenn dann ein Politiker an uns herantritt und Prozente haben will sagen wir: "OK, aber wie sollen wir das verbuchen? Schmiergeld für Congressman Soundso? Oder wie, oder was? Wenn du uns aktiv unterstützt werden wir das auf der Homepage gebührend erwähnen, aber mehr ist beim besten Willen nicht drin. Alles andere läuft auf ein Eigentor für dich hinaus."

Da das Projekt derzeit auf die Gemeinde Tigaon beschränkt ist sind derartige Interventionen von Politikern eher unwahrscheinlich. Landwirtschaft hat bei der Gemeinderegierung höchste Priorität und unser Projekt ist Teil des gesamten Entwicklungsplans. 

Darüberhinaus vermeidet diese Transparenz Neiddebatten bei den Nachbarn der begünstigten Farmer. Jeder kann nachvollziehen wieviel Geld zur Verfügung steht und wer was bekommen hat.

Wir glauben dass auch die Sponsoren und privaten Spender etwas von dieser Transparenz haben. Wo sonst kann man die Verwendung der Spende vor Ort bis auf den letzten Peso nachvollziehen?

Noch Fragen offen oder konstruktive Kritik üben? Schicken Sie mir einfach eine Email

Jochen Binikowski - Projektinitiator