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JP Morgan’s Tretmühlen-Sklaven retten das Weltklima

Die Großbank JP Morgan wird seit einiger Zeit nur durch sauer verdiente Steuergelder der amerikanischen Bevölkerung vor der Pleite bewahrt. Trotz dieser prekären Lage beweisen die Yale-studierten Geldakrobaten, dass sie ihren Sinn für Kreativität und Humor nicht verloren haben.

Die neue Gelddruckmaschine für Banker, Al Gore und andere Menschenfreunde heißt Emissionshandel. Es wird zwar am Ende netto keine einzige Tonne CO2 eingespart, aber wenn man an der richtigen Stelle sitzt kann man prächtig die Gelder einstreichen, die Verbraucher weltweit durch überhöhte Strom- und Gasrechnungen im Namen der Weltklimarettung berappen müssen.

Im Mittelalter wurden Schwerverbrecher zur Arbeit in der Tretmühle verurteilt. Dann geriet diese Art der Bestrafung lange Zeit in Vergessenheit. Was damals gut war muß heute noch besser sein, dachten sich die gegeelten Nadelstreifen-Fuzzis in der JP Morgan Zentrale. Um mit Dittsche zu sprechen: Eine echte Weltidee wurde geboren und die funktioniert so:

Hilfsorganisationen sollen indischen Kleinbauern Tretpumpen zur Bewässerung der Felder liefern. Dadurch wird Diesel für die herkömmlichen Wasserpumpen eingespart und damit CO2. Dafür gibt es Gelder aus dem Emissionshandel und JP Morgan kassiert dicke Vermittlerprovisionen. Aus Sicht der Bankgenies gibt es nur ein einziges Problem: Wie verhindert man, dass die Kleinbauern bei der Abrechnung schummeln und sich ein paar extra-Rupien in die Tasche stecken? Das darf auf keinen Fall passieren, was sollen denn die JP Morgan Großaktionäre dazu sagen?

Also wurden Heerscharen teurer Experten aus den USA und Europa (auch vom deutschen TÜV) angeheuert und, selbstredend völlig CO2-frei, nach Indien eingeflogen, um die Sache wasserdicht zu machen. Mit geballter Fachkompetenz wurden diverse arschteure Gutachten erstellt um Investoren das Projekt schmackhaft zu machen. Da war dann natürlich kein Geld mehr übrig um eine Befragung bei den zu “beglückenden” Kleinbauern durchzuführen. Wozu auch, die haben ja kein Abitur, also sind die sowieso blöd und deren Meinung irrelevant.

Deshalb brauchten sich die smarten Jungs von JP Morgan auch keinen Kopf über diese Nebensächlichkeiten machen:

1. Um die selbe Menge Wasser zu fördern wie eine Dieselpumpe mit einem Liter Verbrauch muß ein Bauer mehrere Tage trampeln. Ein Liter Diesel kostet in Indien ca. 50-60 Cents, ein Landarbeiter verdient 1-2 Dollar am Tag.

2. Mit der Tretpumpe fließt das Wasser viel langsamer aufs Feld, im Einlaufbereich versickert viel zuviel und am gegenüberliegenden Ende des Ackers kommt zuwenig an. Ungleichmäßiges Pflanzenwachstum nebst Problemen bei der Ernte ist die Folge.

3. Wenn der Farmer den ganzen Tag in der Tretmühle malocht, wer macht dann in dieser Zeit die Arbeit auf dem Feld?

Wer nun denkt, ja der Jochen mit seiner kranken Fantasie erzählt hier einen vom Pferd, der schaue bitte hier:

JP Morgan’s Tretmühlen – Homepage

PS: Falls du ähnliche absurde Stories kennst, immer her damit!

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